DFB-PokalfinaleBerlin bleibt Austragungsort bis 2030
DFB-Pokalfinale Berlin bleibt Austragungsort bis 2030
Berlin, 05.02.2026
Das Land Berlin und der Deutsche Fußball-Bund setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft fort: Heute unterzeichneten Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport, Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, sowie Timo Rohwedder, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH, im Bärensaal der Senatsverwaltung für Inneres und Sport den neuen DFB-Rahmenvertrag.
Seit 1985 wird das Finale des DFB-Pokals ununterbrochen im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Damit ist Berlin der langjährigste Austragungsort dieses traditionsreichen Wettbewerbs. Mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrages wird festgeschrieben, dass das DFB-Pokalfinale auch weiterhin – bis mindestens 2030 – fester Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders bleibt.
Der Vertrag unterstreicht die verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Land Berlin und dem Deutschen Fußball-Bund. Das DFB-Pokalfinale ist damit auch künftig ein Aushängeschild der Sportmetropole Berlin.
Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport: „Das DFB-Pokalfinale gehört seit Jahrzehnten zu Berlin wie das Olympiastadion selbst. Mit dem neuen Rahmenvertrag bekennt sich das Land Berlin klar zu seiner Verantwortung als Gastgeber eines der größten Sportereignisse in Deutschland. Unser Anspruch ist es, dieses Finale nicht nur würdig, sondern auch sicher, gut organisiert und fanfreundlich auszurichten. Dazu gehören verlässliche Sicherheitskonzepte, eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden sowie klare Abläufe rund um An- und Abreise, Einlass und Stadionbetrieb. Gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund und allen beteiligten Partnern stellen wir sicher, dass das Pokalfinale auch in Zukunft ein positives, friedliches und begeisterndes Erlebnis für alle Besucherinnen und Besucher bleibt.“
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Heute ist ein großartiger Tag für den Fußball in Deutschland – und besonders für Berlin: Das DFB-Pokalfinale bleibt bis zum Jahr 2030 im Berliner Olympiastadion. Sportgroßveranstaltungen sind ein Gewinn für unsere Stadt – gesellschaftlich, wirtschaftlich und strategisch. Sie stärken unser Profil, bringen Menschen zusammen und sind auch ein wichtiger Baustein für unsere Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Mit der Vertragsunterzeichnung sagen wir zu: Wir werden die Einlasssituation an den Eingängen Süd und Ost des Olympiastadions deutlich verbessern. Das ist ein wichtiges Signal an die Fans und an den DFB – und das Versprechen, dass wir die Rahmenbedingungen für das DFB-Pokalfinale weiter optimieren werden.“
Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes: „Das DFB-Pokal-Finale in Berlin ist ein fester Bestandteil des deutschen Fußballs und ein echtes Highlight für Fans und Vereine. Das Endspiel im Olympiastadion steht für Tradition, Emotion und sportliche Exzellenz – Werte, die den Pokal so einzigartig machen. Mit der Verlängerung bis 2030 setzen wir ein klares Zeichen: Wir wollen den Fans weiterhin ein unvergleichliches Erlebnis bieten und die besondere Atmosphäre dieses Finals bewahren. Wir freuen uns, diese Erfolgsgeschichte gemeinsam mit Berlin fortzuschreiben.“
Holger Blask, DFB-Generalsekretär: „Das DFB-Pokal-Finale ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für den deutschen Fußball und die Stadt Berlin. Die Strahlkraft des Wettbewerbs sorgt für hohe mediale Reichweite und attraktive Vermarktungsmöglichkeiten – sowohl für den DFB als auch für die teilnehmenden Vereine. Mit der Verlängerung bis 2030 schaffen wir auch Planungssicherheit für Vereine, Fans, Partner und Sponsoren und stärken die wirtschaftliche Basis des gesamten Pokalwettbewerbs.“
Timo Rohwedder, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH: „Wir freuen uns sehr über die Fortführung der langjährigen Zusammenarbeit mit dem DFB und darauf, auch in den kommenden fünf Jahren Austragungsstätte des bedeutendsten jährlichen Fußballspiels Deutschlands, des DFB-Pokalfinals, im Olympiastadion Berlin zu sein. Die Einlasssituation wird mit der Verlegung und Erweiterung des bestehenden dritten Eingangs am Südtor nachhaltig verbessert, um allen Besucherinnen und Besuchern zukünftig einen reibungsloseren Einlass zu ermöglichen. Die Abstimmungen und Vorbereitungen dafür werden seit Monaten vorangetrieben.“